Bauendreinigung Kosten: Preise je Quadratmeter
Vier Leistungsstufen, vier Preise - und der Grund, warum Pauschalangebote ohne Begehung fast immer zu Nachträgen führen.
Bauendreinigung kostet als Orientierung 2,50 bis 6,00 Euro je Quadratmeter, Bauschlussreinigung 1,00 bis 3,50 Euro und Bauzwischenreinigung 0,50 bis 1,20 Euro je Durchgang. Der Preis hängt fast vollständig vom Verschmutzungsgrad ab, nicht von der Fläche. Ein Bürogebäude mit 2.400 Quadratmetern liegt einschließlich Glasreinigung und Entsorgung bei rund 8,30 Euro je Quadratmeter über alle Leistungsstufen. Ohne Begehung ist kein belastbarer Preis möglich.
- Vier Begriffe, die regelmäßig verwechselt werden
- Bauzwischenreinigung: laufend, nicht am Ende
- Bauschlussreinigung: der Zustand vor der Begutachtung
- Bauendreinigung und Feinreinigung: bezugsfertig
- Preise je Quadratmeter nach Verschmutzungsgrad
- Rechenbeispiel: Bürogebäude mit 2.400 Quadratmetern
- Warum Pauschalangebote ohne Begehung scheitern
- Schnittstelle zur Bauabnahme
- Haftung für Beschädigungen
- Häufige Fragen
Vier Begriffe, die regelmäßig verwechselt werden
In Ausschreibungen tauchen vier Bezeichnungen auf, die oft synonym verwendet werden, aber vier verschiedene Leistungen mit vier verschiedenen Preisen meinen. Wer sie im Leistungsverzeichnis nicht trennt, bekommt Angebote, die nicht vergleichbar sind, und einen Nachtrag spätestens beim ersten Übergabetermin.
Die Bauzwischenreinigung läuft während der Bauphase und begleitet den Gewerkefortschritt. Die Bauschlussreinigung folgt nach Abschluss der schmutzintensiven Gewerke und stellt den Zustand her, in dem ein Objekt begutachtet werden kann. Die Bauendreinigung, häufig auch Feinreinigung genannt, ist die letzte Stufe und stellt den bezugsfertigen Zustand her.
Die vierte Bezeichnung, Baugrobreinigung, meint in der Praxis meist die Entfernung von Bauschutt und Verpackungsmaterial ohne Reinigungsleistung im engeren Sinn. Sie ist eher eine Entsorgungs- als eine Reinigungsposition und sollte auch so kalkuliert werden, nämlich nach Aufwand und Containerzahl statt nach Quadratmetern.
Für die Vergabe gilt: Benennen Sie die Stufe, den Zeitpunkt und den geschuldeten Zielzustand. Der Zielzustand ist die entscheidende Angabe. Besenrein, staubfrei und bezugsfertig sind drei verschiedene Anforderungen mit einem Preisunterschied von mehr als dem Fünffachen.

Bauzwischenreinigung: laufend, nicht am Ende
Die Bauzwischenreinigung hält die Baustelle in einem Zustand, in dem die nachfolgenden Gewerke arbeiten können. Sie umfasst das Abfahren von Verpackungsmaterial und Verschnitt, das Kehren und Absaugen der Verkehrswege, das Freihalten von Fluchtwegen und Treppenhäusern sowie das Reinigen der Sanitärcontainer. Sie ist keine Fassadenpolitur, sondern Arbeitsschutz und Terminsicherung.
Kalkuliert wird sie meist je Durchgang und Quadratmeter oder als wöchentliche Pauschale mit definierter Stundenzahl. Die Flächenleistung liegt bei etwa 60 Quadratmetern je Stunde, was bei einem Stundenverrechnungssatz von 30,00 Euro rechnerisch 0,50 Euro je Quadratmeter und Durchgang ergibt. Der Marktkorridor liegt bei 0,50 bis 1,20 Euro, weil Entsorgung, Materialtransport und Höhenlage stark schwanken.
Der wirtschaftliche Effekt wird regelmäßig unterschätzt. Eine Baustelle, auf der jedes Gewerk seinen Verschnitt liegen lässt, erzeugt am Ende eine Bauschlussreinigung mit dem doppelten Aufwand. Wer während der Bauzeit dreimal für 0,60 Euro je Quadratmeter zwischenreinigen lässt, spart am Ende in der Regel mehr als er ausgibt.
Bauzwischenreinigung ist kein Komfort, sondern die günstigste Stunde der gesamten Baureinigung. Sie verhindert Verschmutzungen, die später nur mit Spezialverfahren zu entfernen sind.
Bauschlussreinigung: der Zustand vor der Begutachtung
Die Bauschlussreinigung setzt ein, wenn Rohbau, Estrich, Putz, Trockenbau und Malerarbeiten abgeschlossen sind. Sie entfernt Mörtel- und Putzreste, Estrichschleier, Klebebandreste, Farbspritzer, Silikonreste und den Bauschutt aus allen Räumen. Böden werden maschinell gereinigt, Fensterrahmen und Beschläge werden von grober Verschmutzung befreit, Sanitärobjekte werden von Schutzfolien und Kalk- und Zementschleier befreit.
Die Preisspanne ist hier am größten, weil der Verschmutzungsgrad direkt in die Flächenleistung durchschlägt. Ein sorgfältig geführter Innenausbau lässt sich mit 30 Quadratmetern je Stunde bearbeiten, was rechnerisch 1,00 Euro je Quadratmeter entspricht. Eine Baustelle mit flächigen Estrichschleiern und Farbresten fällt auf 15 Quadratmeter je Stunde und damit auf 2,00 Euro je Quadratmeter.
Kritisch sind aushärtende Verschmutzungen. Zement-, Fliesenkleber- und Silikonreste lassen sich in den ersten Tagen mechanisch abnehmen, nach einigen Wochen nur noch mit sauren Grundreinigern oder mechanischem Abtrag. Beides ist teurer und birgt ein Risiko für empfindliche Oberflächen. Der Zeitpunkt der Beauftragung ist deshalb ein eigener Preisfaktor.
Bauendreinigung und Feinreinigung: bezugsfertig
Die Bauendreinigung stellt den Zustand her, in dem das Objekt übergeben und genutzt werden kann. Sie ist eine Detailarbeit: Rahmen, Falze, Beschläge, Türzargen, Bodenprofile, Sockelleisten, Steckdosen, Lichtschalter, Heizkörperlamellen, Lüftungsgitter, Einbauschränke innen und außen, Sanitärobjekte vollständig, Fugen und Spiegel.
Dazu kommt die Glasreinigung aller Innen- und Außenverglasungen einschließlich Rahmenreinigung und Falzreinigung. Diese Position wird in Angeboten am häufigsten unterschlagen, obwohl sie bei modernen Bürogebäuden mit hohem Glasanteil zehn bis fünfzehn Prozent der Gesamtsumme ausmacht. Sie gehört mit eigener Menge in Quadratmetern ins Leistungsverzeichnis, nicht in eine Sammelposition.
Die Flächenleistung liegt bei rund 10 Quadratmetern je Stunde, in Sanitär- und Küchenbereichen bei etwa 6 Quadratmetern je Stunde. Daraus ergeben sich rechnerisch 3,00 beziehungsweise 5,00 Euro je Quadratmeter. Der Marktkorridor von 2,50 bis 6,00 Euro bildet die Unterschiede zwischen offenen Bürogeschossen und kleinteiligen Grundrissen ab.
Eine praktische Empfehlung: Vereinbaren Sie die Bauendreinigung erst, wenn alle Gewerke das Objekt verlassen haben, und lassen Sie den Zutritt danach begrenzen. Jeder Handwerkerbesuch nach der Feinreinigung erzeugt eine Nacharbeit, die dann als Sonderreinigung nach Aufwand abzurechnen ist.
Preise je Quadratmeter nach Verschmutzungsgrad
Die Tabelle stellt die vier Leistungsstufen mit typischen Flächenleistungen und dem daraus errechneten Preis je Quadratmeter nebeneinander. Gerechnet wird durchgehend mit einem Stundenverrechnungssatz von 30,00 Euro. Die letzte Spalte zeigt den Korridor, in dem sich Angebote in der Region Halle und Leipzig üblicherweise bewegen.
Der Unterschied zwischen dem rechnerischen Wert und dem Marktkorridor erklärt sich aus Positionen, die nicht in der Flächenleistung stecken: Entsorgung, Gerüst- oder Hubsteigereinsatz für hohe Räume, Spezialmittel für empfindliche Oberflächen, Zuschläge für Wochenend- und Nachtarbeit sowie Wartezeiten durch parallel arbeitende Gewerke.
Wenn ein Angebot deutlich unter dem rechnerischen Wert liegt, unterstellt es eine Flächenleistung, die im Baubereich nicht erreichbar ist. In der Praxis führt das zu einem von zwei Ergebnissen: Entweder wird die Leistung nicht vollständig erbracht und beim Übergabetermin beanstandet, oder es folgt ein Nachtrag wegen unvorhergesehener Verschmutzung.
| Leistungsstufe | Flächenleistung | rechnerisch je m² | Marktkorridor je m² |
|---|---|---|---|
| Bauzwischenreinigung je Durchgang | 60 m² je Stunde | 0,50 € | 0,50 - 1,20 € |
| Bauschlussreinigung, leichte Verschmutzung | 30 m² je Stunde | 1,00 € | 1,00 - 2,00 € |
| Bauschlussreinigung, starke Verschmutzung | 15 m² je Stunde | 2,00 € | 2,00 - 3,50 € |
| Bauendreinigung / Feinreinigung | 10 m² je Stunde | 3,00 € | 2,50 - 6,00 € |
| Feinreinigung Sanitär und Küche | 6 m² je Stunde | 5,00 € | 5,00 - 9,00 € |
Rechenbeispiel: Bürogebäude mit 2.400 Quadratmetern
Das Beispiel zeigt einen Büroneubau mit 2.400 Quadratmetern Nettogrundfläche, 320 Quadratmetern Glasfläche und normaler Bauverschmutzung. Kalkuliert wird die vollständige Baureinigung von der Bauphase bis zur Übergabe, einschließlich Entsorgung. Alle Positionen sind Einzelpositionen mit eigener Menge und eigenem Einheitspreis.
Die Summe von 19.920,00 Euro entspricht 8,30 Euro je Quadratmeter Nettogrundfläche über alle Leistungsstufen hinweg. Diese Zahl ist die einzige, die sich für einen Kostenrahmen in der Bauplanung eignet - der isolierte Preis für die Bauendreinigung von 3,00 Euro je Quadratmeter wird in Budgets regelmäßig als Gesamtwert angesetzt und reicht dann um mehr als die Hälfte nicht aus.
Beachten Sie die Menge der Bauzwischenreinigung: Drei Durchgänge über 2.400 Quadratmeter ergeben 7.200 Quadratmeter Abrechnungsmenge. Das ist der Punkt, an dem Angebote am häufigsten auseinanderlaufen, weil manche Anbieter nur einen Durchgang einrechnen und die weiteren Durchgänge später als Nachtrag stellen. Legen Sie die Zahl der Durchgänge im Leistungsverzeichnis fest.
| Position | Menge | Einheitspreis | Betrag |
|---|---|---|---|
| Bauzwischenreinigung, 3 Durchgänge | 7.200 m² | 0,60 € | 4.320,00 € |
| Bauschlussreinigung | 2.400 m² | 2,00 € | 4.800,00 € |
| Bauendreinigung / Feinreinigung | 2.400 m² | 3,00 € | 7.200,00 € |
| Glasreinigung beidseitig mit Rahmen und Falz | 320 m² | 6,50 € | 2.080,00 € |
| Entsorgung, 4 Container | 4 Stück | 380,00 € | 1.520,00 € |
| Summe netto | - | - | 19.920,00 € |
| bezogen auf 2.400 m² Nettogrundfläche | - | - | 8,30 € je m² |
Alle Werte sind Orientierung. Der verbindliche Preis ergibt sich aus dem Leistungsverzeichnis und einer Begehung im tatsächlichen Bauzustand.
Warum Pauschalangebote ohne Begehung scheitern
Ein Pauschalpreis für Baureinigung setzt voraus, dass der Anbieter den Verschmutzungsgrad kennt. Genau diese Information existiert zum Zeitpunkt der Ausschreibung meist noch nicht, weil das Objekt noch nicht in dem Zustand ist, den es bei Leistungsbeginn haben wird. Wer trotzdem pauschal anbietet, kalkuliert entweder mit einem Risikoaufschlag oder mit der Absicht, nachzutragen.
Der übliche Verlauf ist bekannt: Der Anbieter mit dem niedrigsten Pauschalpreis erhält den Zuschlag, erscheint zur Leistung, findet einen Zustand vor, der von der Ausschreibung abweicht, und meldet Mehraufwand an. Da der Übergabetermin feststeht, wird der Nachtrag unter Zeitdruck verhandelt. Die Verhandlungsposition des Auftraggebers ist zu diesem Zeitpunkt denkbar schlecht.
Die Alternative ist ein Einheitspreisvertrag mit Aufmaß. Sie vereinbaren Preise je Quadratmeter je Leistungsstufe, halten den Zustand bei Leistungsbeginn gemeinsam fest und rechnen die tatsächlich bearbeitete Fläche ab. Das ist für beide Seiten planbar und beendet die Diskussion über unvorhergesehene Verschmutzung, bevor sie beginnt.
Machen Sie die Begehung zur Pflicht und protokollieren Sie sie mit Fotos. Ein Begehungsprotokoll mit Datum, Bildern und einer knappen Zustandsbeschreibung je Geschoss ist das wirksamste Instrument gegen Nachträge, das im Baubereich verfügbar ist.
Schnittstelle zur Bauabnahme
Die Bauendreinigung ist keine Bauleistung, wird aber in der Praxis wie eine behandelt, weil sie unmittelbar vor der Abnahme liegt. Daraus entstehen zwei typische Konflikte. Der erste betrifft die Frage, ob ein Mangel eine Verschmutzung oder eine Beschädigung ist. Ein Kratzer im Bodenbelag ist keine Verschmutzung und wird durch Reinigung nicht besser.
Der zweite Konflikt betrifft die Reihenfolge. Wird die Feinreinigung vor der Abnahme durchgeführt und werden anschließend Restarbeiten aus der Mängelliste erledigt, ist das Objekt wieder verschmutzt. Sinnvoll ist deshalb ein zweistufiges Vorgehen: Bauschlussreinigung vor der Abnahme, Feinreinigung nach Abarbeitung der Mängelliste und unmittelbar vor Übergabe an den Nutzer.
Halten Sie in beiden Verträgen fest, wer die Zwischenreinigung nach Mängelbeseitigung trägt. In der Regel ist es das Gewerk, das die Verschmutzung verursacht hat. Ohne eine solche Regelung landet dieser Aufwand beim Bauherrn, weil sich der Verursacher im Nachhinein selten eindeutig zuordnen lässt.
Bei Objekten mit Nutzungsanforderungen an die Raumluft, etwa Laboren, Reinräumen oder Küchen, kommt eine dritte Stufe hinzu: die Feinreinigung nach Inbetriebnahme der Lüftung. Baustaub aus den Kanälen tritt erst beim ersten Betrieb der Anlage aus. Wer diesen Schritt nicht einplant, reinigt ein bereits abgenommenes Objekt ein zweites Mal.
Haftung für Beschädigungen
Baureinigung findet auf fertigen, empfindlichen und teuren Oberflächen statt. Beschädigungen sind deshalb ein reales Risiko, und die Zuordnung ist im Nachhinein schwierig, weil vor der Reinigung niemand systematisch dokumentiert hat, welche Schäden bereits vorhanden waren. Genau hier liegt der Hebel: Das Begehungsprotokoll mit Fotos ist zugleich die Beweissicherung.
Typische Schadensbilder sind Kratzer auf beschichteten Böden durch mitgeschleppte Zementkörner, Verätzungen auf Naturstein und eloxiertem Aluminium durch saure Grundreiniger, Glaskorrosion durch falsche Klingenführung bei der Zementschleierentfernung sowie Wasserschäden durch Nassreinigung auf noch nicht ausgehärtetem Estrich oder in unversiegelten Fugen.
Für Auftraggeber sind drei Punkte relevant. Erstens: Lassen Sie sich die Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme und Geltungsbereich nachweisen, bevor Sie beauftragen. Zweitens: Verlangen Sie Herstellerfreigaben oder Pflegeanleitungen für empfindliche Oberflächen und geben Sie sie an den Dienstleister weiter. Drittens: Vereinbaren Sie eine gemeinsame Abnahme der Reinigungsleistung mit Protokoll.
Aus Sicht des Dienstleisters ist der wichtigste Schutz die frühzeitige Information. Wenn bekannt ist, dass ein Boden eine Werksbeschichtung trägt, ein Naturstein säureempfindlich ist oder eine Glasfläche eine Sonnenschutzbeschichtung auf der Innenseite hat, lässt sich das Verfahren anpassen. Wird diese Information erst nach dem Schaden bekannt, ist die Diskussion über die Haftung unvermeidlich.
- Begehungsprotokoll mit Fotos vor Leistungsbeginn, je Geschoss
- Nachweis der Betriebshaftpflicht mit Deckungssumme vor Beauftragung
- Herstellerfreigaben und Pflegeanleitungen für empfindliche Oberflächen übergeben
- Estrich- und Fugenaushärtung prüfen, bevor nass gereinigt wird
- Zutritt nach der Feinreinigung begrenzen und dokumentieren
- Gemeinsame Abnahme der Reinigungsleistung mit Protokoll
Häufige Fragen
Als Orientierung liegt die Bauendreinigung bei 2,50 bis 6,00 Euro je Quadratmeter, in Sanitär- und Küchenbereichen darüber. Die Bauschlussreinigung liegt je nach Verschmutzungsgrad bei 1,00 bis 3,50 Euro. Über alle Leistungsstufen einschließlich Glasreinigung und Entsorgung sind bei einem Büroneubau rund 8,30 Euro je Quadratmeter ein realistischer Kostenrahmen.
Die Bauschlussreinigung folgt auf die schmutzintensiven Gewerke und entfernt grobe Bauverschmutzung wie Mörtel, Estrichschleier und Farbspritzer. Die Bauendreinigung, auch Feinreinigung genannt, ist die letzte Stufe vor der Übergabe und umfasst Detailarbeiten an Rahmen, Falzen, Beschlägen, Sanitärobjekten und allen Glasflächen. Der Preisunterschied beträgt in der Regel den Faktor eineinhalb bis drei.
In der Regel der Bauherr, sofern die Bauverträge nichts anderes regeln. Verschmutzungen, die einzelne Gewerke über das übliche Maß hinaus verursachen, werden im Bauvertrag häufig dem Verursacher zugeordnet. Ohne eine ausdrückliche Regelung zur Zwischenreinigung nach Mängelbeseitigung landet dieser Aufwand jedoch beim Bauherrn.
Weil der Preis fast vollständig vom Verschmutzungsgrad abhängt und dieser aus Plänen nicht ablesbar ist. Zwischen leichter und starker Bauverschmutzung liegt bei gleicher Fläche ein Faktor von zwei bis drei im Zeitbedarf. Eine Begehung mit Fotoprotokoll ist zugleich die Beweissicherung für bereits vorhandene Beschädigungen.
Nach Abarbeitung der Mängelliste und unmittelbar vor der Übergabe an den Nutzer. Vor der Abnahme ist die Bauschlussreinigung sinnvoll. Bei Objekten mit Lüftungsanlage sollte zusätzlich eine Feinreinigung nach der ersten Inbetriebnahme eingeplant werden, weil Baustaub aus den Kanälen erst dann austritt.
In der Regel der Dienstleister im Rahmen seiner Betriebshaftpflicht, sofern der Schaden nachweislich durch die Reinigung entstanden ist. Der Nachweis gelingt nur mit einem Zustandsprotokoll vor Leistungsbeginn. Lassen Sie sich die Deckungssumme vor der Beauftragung nachweisen und übergeben Sie Herstellerfreigaben für empfindliche Oberflächen.
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